Sterbegeldversicherung Vergleich

Vor dem Hintergrund, dass die Bestattungskosten für die Angehörigen schnell eine Größenordnung von 10.000 Euro und mehr erreichen können, ist die Überlegung, einen Sterbegeldversicherung Vergleich durchzuführen, sicherlich eine kluge Entscheidung. Immerhin bildet er die Grundlage für die spätere Entscheidung zum Abschluss des Sterbegeld Vertrages.

Mit Sterbegeldversicherungen verhält es sich ähnlich wie mit Wertpapierdepots. Betrachtet man das Vergleichsergebnis, wird deutlich, dass die großen, traditionellen Versicherer, analog zu den Filialbanken, in Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis keine große Rolle spielen. Während bei Wertpapierdepots die Direktbanken die Nase vorne haben, punkten bei den Sterbegeldversicherungen bis auf sehr wenige Ausnahmen Spezialversicherer oder eben auch Direktversicherer.

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Sterbegeldversicherung Vergleichsrechner


Ich verzichte auf eine Beratung und möchte den Tarif selbst auswählen sowie den Antrag selbst auf der Homepage der Versicherung stellen (ohne Makler).

Sterbegeldversicherungen nach Beitrag*

Anbieter
Sterbegeldversicherung
Beitrag pro MonatMehr Infos
SOLIDAR versicherung 15.60 € »
Monuta Versicherungen 15.63 € »
ERGODirekt 16.52 € »
Monuta Versicherungen 18.19 € »
Barmenia Versicherungen 19.28 € »
GE BE IN Versicherungen 19.87 € »
HanseMerkur Versicherungsgruppe 19.89 € »
SOLIDAR versicherung 22.65 € »
ERGODirekt 28.21 € »
* Bitte beachten Sie, dass der Vergleichsrechner die verfügbaren Tarife vereinfacht anzeigt und keine Beratungsleistung darstellt. Sollten Sie spezielle Anforderungen haben, müssen diese auf den Seiten der Versicherer überprüft werden. Der genaue Text der Vertragsunterlagen ist für den Versicherungsschutz ausschlaggebend.

Sterbegeldversicherungen sind keine herkömmlichen Konstrukte

Bei der Sterbegeldversicherung gilt, dass es sich um ein Konstrukt mit Leistungsgarantie handelt. Eine Risikolebensversicherung kommt nur dann zur Auszahlung, wenn die versicherte Person während der vereinbarten Vertragslaufzeit verstirbt. Bei einer Kapitallebensversicherung steht der Leistungsfall auch fest, im günstigsten Fall, wenn der Vertrag sein Ablaufdatum erreicht hat, und die Kapitalleistung an den Begünstigten ausgezahlt wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Versicherer in diesem Fall eine Leistung erbringen muss, welche die eingezahlten Beiträge übersteigt, ist, so hat es die Vergangenheit gezeigt, deutlich geringer. Bei der Sterbegeldversicherung muss die Leistung seitens der Versicherungsgesellschaft auf jeden Fall erbracht werden. Dieser Fall kann bereits während der Vertragslaufzeit eintreten, aber auch zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt danach. Trotz der garantierten Leistungspflicht muss der Beitrag andererseits so niedrig wie möglich gehalten werden. Um diesen Spagat zu meistern, stellen die Versicherer zwei Vertragsvarianten zur Verfügung, die in den Vergleichskriterien näher beleuchtet werden.

Sterbegeldversicherung Vergleich – die wichtigsten Kriterien

Bei der Auswahl einer Sterbegeldversicherung schauen Verbraucher natürlich zunächst auf den Preis, der im Vergleich ausgewiesen ist. Diese ausschließliche Betrachtung kann allerdings langfristig extrem teuer werden. Eines der Merkmale einer guten Sterbegeldversicherung ist die Beitragszahlungsdauer. In der Regel ist diese auf das 85. Lebensjahr begrenzt. Einige Anbieter verkürzen diese sogar auf das 65. Lebensjahr, nur wenige Gesellschaften tarifieren mit lebenslanger Zahlungsdauer. Nun sollte man davon ausgehen, dass diese Versicherer auch den entsprechend niedrigsten Beitrag kalkulieren. Diese Annahme ist allerdings falsch.

Ein weiteres Selektionskriterium stellt die Auszahlung dar, wenn die versicherte Person relativ früh nach Vertragsabschluss stirbt. In diesem Fall unterscheiden sich die Gesellschaften erheblich in Bezug auf die Versicherungsleistung. Im Rahmen der Wartezeitregelung existieren gravierende Unterschiede. Gerade in den ersten zwei Jahren ist es nicht selbstverständlich, dass die Versicherungssumme in voller Höhe ausgeschüttet wird. In Bezug auf die Wartezeiten greifen unterschiedliche Regelungen in Bezug auf die Quotierung der Auszahlung. Diese haben einmal zeitlichen Hintergrund, zum anderen werden unterschiedliche Auszahlungshöhen veranschlagt. Ohne den Versicherungsvergleich haben Verbraucher ein echtes Problem, hier eine transparente Gegenüberstellung zu erhalten. Die Wartezeiten betragen, je nach Tarif und Versicherer zwischen 18 und 36 Monaten. Die Wartezeiten entfallen jedoch, wenn der Tod der versicherten Person durch einen Unfall eintritt. Wahlweise kann für diesen Fall auch noch eine Verdoppelung der Versicherungssumme vereinbart werden. Die Sinnhaftigkeit dieser Vertragsgestaltung muss aber jeder Versicherungsnehmer für sich entscheiden.

Neben der Wartezeit bietet sich noch eine andere Alternative. Wer sicher sein möchte, dass die Hinterbliebenen den vollen Versicherungsschutz genießen, unabhängig vom möglichen Eintritt des Todesfalls, kann auf einen Tarif mit Gesundheitsfragen zurückgreifen. Diese sind recht schlank gehalten, stellen aber sicher, dass eine sofortige Leistung ohne Abschläge erfolgt. Fällt die Gesundheitsprüfung positiv aus, besteht für die versicherte Person sofortiger Versicherungsschutz. Gerade die Versicherungsnehmer, die erst in späten Jahren eine Absicherung ihrer Angehörigen anstreben, sind mit dieser Lösung deutlich besser bedient.

Wie findet sich die beste Sterbegeldversicherung?

Im Sterbegeldversicherungsvergleich erhalten potenzielle Versicherungsnehmer nach Eingabe des Alters und der Versicherungssumme eine Übersicht entsprechend des monatlichen Beitrages. Auffällig ist, dass einige Anbieter nur eine maximale Summe von 10.000 Euro zulassen. Dieser Betrag kann unter Umständen jedoch zu niedrig angesetzt sein. Erstes Kriterium bei der Auswahl sollte daher eine entsprechend ausreichende Deckung sein. Der zweite Punkt ist die Dauer der Wartezeit, wenn die versicherte Person keine Gesundheitsfragen beantworten möchte. Hier gilt, je kürzer die Wartezeit ausfällt, um so besser. Drittes Kriterium ist die Höhe der Auszahlung während der Wartezeit. Diese sollte natürlich so hoch wie möglich angesetzt sein. Kritisch wird es, wenn ein Versicherer bei Tod innerhalb der ersten zwölf Monate keinerlei Leistung erbringt. Die Beitragszahlungsdauer sollte nicht lebenslänglich sein, sondern zeitlich limitiert sein. Ein weiterer Pluspunkt markiert die Beitragsfreistellung für den Fall, dass die versicherte Person während der Beitragszahlungsphase zum Pflegefall wird. Der Beitrag selbst spielt nur dann eine Rolle, wenn zwei Unternehmen alle Positivkriterien bei der Auswahl gleichermaßen erfüllen.

Die Sterbeversicherungen Auswahlkriterien im Überblick

  • Versicherungssumme sollte dem tatsächlichen Bedarf entsprechen
  • Bei Wegfall der Gesundheitsprüfung geringstmögliche Wartezeit
  • Leistung bei Unfalltod auch während der Wartezeit
  • Quotierte Leistung auch in den ersten zwölf Monaten nach Vertragsabschluss
  • Zeitlich limitierte Beitragszahlungsdauer
  • Beitragsfreistellung bei Pflegebedürftigkeit der versicherten Person

Ein Versicherer wird dann zur ersten Wahl, wenn alle, oder zumindest fast alle dieser Punkte erfüllt sind. Die Höhe des Beitrags spielt dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Immerhin geht es um eine Entlastung der Angehörigen im Todesfall und nicht darum, eine Alibiversicherung mit dem Schwerpunkt auf dem niedrigsten Beitrag zu schließen.

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